Was passiert, wenn ich nicht melde?
Beim EnEfG kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 € fällig werden. Die anderen Gesetze kennen eigene Sanktionen — von Nachforderungen bis, im Extremfall, zu Betriebsauflagen. Meist wird es zusätzlich teuer, weil man Zahlen nachträglich rekonstruieren muss. Früh dran zu sein ist fast immer günstiger als nachzureichen.
Ich habe doch schon einen Energieberater — brauche ich das dann überhaupt?
Ja, das ergänzt sich. Wir ersetzen keine Beratung. Die Werkstätten übernehmen die wiederkehrende Fleißarbeit — Kennzahlen berechnen, Meldesätze ausfüllen, Nachweise sammeln. Ihr Berater bleibt für Strategie, Prüfung und die schwierigen Sonderfälle zuständig. Viele Berater nutzen solche Werkzeuge selbst.
Was heißt hier „souverän"?
Dass Ihre Daten bei Ihnen bleiben. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser — wie ein Taschenrechner, nicht wie eine Cloud. Wenn Sie zusätzlich die Chat-Hilfe nutzen, läuft die in unserem eigenen Rechenzentrum in Schleswig-Holstein, nicht bei einem US-Anbieter. Betriebsgeheimnisse wie Lastgänge und Auslastung verlassen Ihr Haus nicht.
Was kostet das?
Als Richtwert liegt die laufende Compliance bei etwa 1.200 – 2.400 € pro Standort und Jahr. Die einmalige Einrichtung (Onboarding) kommt je nach Aufwand separat hinzu — das ist der ehrliche Teil, den wir transparent ausweisen. Die 15-minütige Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Gilt das auch für mich als Colo-Mieter (meine IT steht im fremden Rechenzentrum)?
Ja. Ab 50 kW Anschlussleistung Ihrer IT im fremden Rechenzentrum treffen Sie eigene Informations- und Mitwirkungspflichten. Betreiber und Mieter teilen sich die Meldung — der Betreiber kennt das ganze Haus, Sie kennen Ihren Teil. EDDA hilft, beides sauber zusammenzuführen.
Muss ich technisches Vorwissen haben?
Nein. Die Werkstätten führen Sie Schritt für Schritt durch die Eingaben und erklären jedes Feld. Wo es hakt, hilft die Chat-Hilfe oder ein kurzes Gespräch mit uns. Sie brauchen Ihre Verbrauchszahlen — den Rest übersetzen wir.