Energie-Pflichten · in Alltagssprache

Wer viel Strom verbraucht, muss dem Staat beweisen, dass er sparsam ist.

Rechenzentren, Kliniken, Fabriken und große Gebäude müssen dem Staat jedes Jahr Kennzahlen und Nachweise liefern. Wir machen aus dieser Pflicht einen Knopfdruck — im Browser, ohne dass Ihre Betriebsdaten das Haus verlassen.

Rechenzentren Kliniken Industrie große Gebäude
Warum betrifft mich das?

Vier Gesetze — ein Muster.

Ob Rechenzentrum, Heizungsanlage, Notstrom-Diesel oder Hochofen: Der Staat verlangt am Ende immer dasselbe, in vier einfachen Schritten.

Schritt 1

Messen

Zähler ablesen: Wie viel Strom, Wärme, Brennstoff — und wie lange läuft was?

Schritt 2

Rechnen

Kennzahlen bilden — zum Beispiel die Effizienz oder das CO₂ je Tonne Produkt.

Schritt 3

Melden

An eine Behörde übermitteln — meist fristgebunden, oft über ein Online-Portal.

Schritt 4

Beweisen

Belegen können, dass die Zahlen stimmen — jederzeit prüfbar, auch Jahre später.

EnEfG · Rechenzentren
Wer Server betreibt, meldet Kennzahlen

Betreiben Sie ein Rechenzentrum, müssen Sie jedes Jahr bis zum 31. März Kennzahlen wie Stromverbrauch und Effizienz an ein staatliches Register melden. Das gilt schon ab 300 kW Anschlussleistung — grob der Strombedarf von rund 200 Haushalten.

Frist 31. März, jährlich · ab 300 kW
GEG § 71a · große Gebäude
Große Gebäude überwachen ihren Verbrauch

Hat das größte Gebäude eine Heizungs- oder Klimaanlage über 290 kW, müssen Sie deren Energieverbrauch dauerhaft überwachen und auswerten. Diese Pflicht gilt bereits — die erste Frist Ende 2024 ist schon abgelaufen.

Frist abgelaufen (31.12.2024) · über 290 kW
44. BImSchV · Notstrom
Notstrom-Diesel: registrieren, Stunden zählen

Notstromaggregate ab 1 Megawatt müssen bei der Behörde registriert sein und dürfen im Normalbetrieb höchstens 300 Stunden pro Jahr laufen. Die Laufstunden müssen Sie aufzeichnen und im Zweifel nachweisen können.

Registrierpflicht · max. 300 h/Jahr · ab 1 MW
ETS / CBAM · Industrie
Fabriken belegen ihr CO₂ je Tonne

Wer Stahl, Zement, Chemie oder Glas produziert, muss belegen, wie viel CO₂ pro Tonne Produkt entsteht — und dafür teils Zertifikate abgeben. Für importierte Vorprodukte kommt eine eigene CO₂-Meldung (CBAM) hinzu.

CO₂-Nachweis je Tonne · ETS + CBAM

Ehrlich gesagt: Wer falsch oder zu spät meldet, riskiert ein Bußgeld — beim EnEfG bis zu 50.000 €. Die anderen Gesetze kennen eigene Sanktionen. Genau deshalb lohnt es sich, früh zu wissen, was für Sie gilt.

Der 60-Sekunden-Check

Bin ich betroffen?

Fünf einfache Fragen, kein Fachchinesisch. Alles rechnet direkt in Ihrem Browser — es wird nichts gespeichert, nichts gesendet, nichts getrackt.

1Betreiben Sie ein Rechenzentrum oder einen Serverraum?
300 kW
Schwelle: 300 kW
2Wie groß ist die Heizungs- oder Klimaanlage Ihres größten Gebäudes?
0 kW
Schwelle: über 290 kW
3Haben Sie Notstromaggregate (Diesel-Generatoren)?
1.000 kW (1,0 MW)
Schwelle: ab 1 MW (1.000 kW)
4Verbrauchen Sie mehr als 7,5 Millionen kWh Energie im Jahr?
5Produzieren Sie Stahl, Zement, Chemie oder Glas?
Beantworten Sie links die Fragen — Ihr persönliches Ergebnis erscheint hier, sobald etwas zutrifft.
Das ist eine grobe Ersteinschätzung, keine Rechtsberatung. Sonderfälle, Übergangsregeln und Ausnahmen prüfen wir gemeinsam am Gesetzestext.
So nehmen wir Ihnen das ab

Für jede Pflicht eine kleine App.

Wir nennen sie Werkstätten. Jede rechnet mit Ihren Zahlen und füllt die Meldung aus. Das Entscheidende: Sie laufen in Ihrem Browser wie ein Taschenrechner — Ihre Daten verlassen Ihr Haus nicht.

Rechenzentrums-Meldung · EnEfG
EDDA

EDDA füllt Ihre Register-Meldung aus Ihren Zählerdaten aus und prüft sie vor der Abgabe auf Fehler.

Sie tragen Verbrauch und IT-Leistung ein, EDDA berechnet die Effizienz-Kennzahlen nach Norm und erzeugt den fertigen, feldgenauen Meldesatz — inklusive Selbstprüfung.

edda-enefg-coach.on.qognio.com Ausprobieren
Gebäude-Monitoring · GEG § 71a
WILMA

WILMA zeigt, ob Ihr großes Gebäude die vorgeschriebene Energie-Überwachung erfüllt — und erstellt den Nachweis dafür.

Sie hinterlegen Verbräuche und Anlagen, WILMA erkennt Effizienzverluste, dokumentiert das Monitoring und erzeugt den Konformitätsbericht für die Behörde.

wilma-geg71a.on.qognio.com Ausprobieren
Notstrom-Nachweis · 44. BImSchV
ELLA

ELLA führt das Laufstunden-Buch für Ihre Notstrom-Diesel und passt auf, dass die 300-Stunden-Grenze eingehalten wird.

Sie erfassen Ihre Aggregate und Probeläufe, ELLA verwaltet Fristen und wiederkehrende Messungen und liefert den Nachweis fürs 300-Stunden-Privileg.

ella-nea-compliance.on.qognio.com Ausprobieren
Industrie-CO₂ · ETS / CBAM
MARTA

MARTA rechnet aus, wie viel CO₂ je Tonne Produkt entsteht — nachvollziehbar belegt.

Sie geben Brennstoff-Verbräuche und Produktionsmengen ein, MARTA erstellt die Kennzahlen für ETS-Bericht und CBAM-Meldung — mit einem prüfbaren Rechenweg.

marta-industrie-scope1.on.qognio.com Ausprobieren
Wie ein Taschenrechner, nicht wie eine Cloud. Alle vier rechnen im Browser. Kein Upload, kein US-Anbieter im Rechenweg — Ihre Betriebsdaten bleiben auf Ihrem Rechner.
Ehrlich bleiben

Was wir versprechen — und was nicht.

Wir reichen nichts automatisch ein.

Die Werkstätten bereiten Ihre Meldung vor und prüfen sie. Den Knopf zum Absenden drücken Sie selbst, im jeweiligen Behörden-Portal. So behalten Sie die Kontrolle — und wir versprechen nichts, was wir nicht halten.

Geltendes Recht und Entwürfe halten wir getrennt.

Geplante Änderungen (etwa die EnEfG-Novelle oder die neue EU-Gebäuderichtlinie EPBD) beobachten wir. Entwürfe sind bei uns klar als Entwurf markiert und werden nie als geltendes Recht gerechnet.

Wir ersetzen keine Rechtsberatung.

Unsere Ergebnisse sind Arbeitshilfen. Für den Ernstfall bleibt Ihre Energieberatung, Ihr Umweltgutachter oder Ihre Rechtsabteilung zuständig — wir nehmen ihnen nur die wiederkehrende Fleißarbeit ab.

Warum im Browser

Ihre Energiedaten bleiben bei Ihnen.

Lastgänge verraten, wann Sie produzieren. Verbrauchsdaten verraten Ihre Auslastung. Solche Betriebsgeheimnisse gehören nicht in eine US-Cloud. Deshalb ist die Suite bewusst souverän gebaut:

Die Rechnung passiert in Ihrem Browser — Eingaben und Tabellen verlassen den Rechner nicht.
Nutzen Sie die Chat-Hilfe, läuft sie in unserem eigenen Rechenzentrum in Schleswig-Holstein — nicht bei einem US-Anbieter.
Betrieben mit 100 % erneuerbarer Energie.
Jeder Meldewert ist mit Formel und Ausgangszahlen belegt — jederzeit nachvollziehbar.
Rechnen im BrowserKennzahlen und Meldesatz entstehen lokal · kein Daten-Upload nötig
Eigenes Rechenzentrum, Schleswig-HolsteinChat-Hilfe läuft im deutschen Bunker · keine US-Cloud im Pfad
100 % erneuerbare EnergieDer Betrieb selbst passt zum Thema Energieeffizienz
Nachvollziehbarer RechenwegJede Zahl mit Formel und Quelle belegt · auch Jahre später prüfbar
Was kostet das?

Richtwerte — kein Kleingedrucktes.

Feste Preise nennen wir erst, wenn wir Ihren Standort kennen. Als grobe Orientierung, damit Sie einordnen können:

Compliance
ca. 1.200 – 2.400 €
pro Standort und Jahr
Einrichtung / Onboarding
separat
nach Aufwand · einmalig
Ersteinschätzung
0 €
15 Minuten · unverbindlich

Bitte als Richtwerte lesen, nicht als Angebot. Der echte Einführungsaufwand steckt im Onboarding (Zählerbaum, Datenqualität, Zuständigkeiten) — den weisen wir transparent aus und bepreisen ihn separat. Was für Ihren Standort passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Häufige Fragen

Kurz und in Alltagssprache.

Was passiert, wenn ich nicht melde?
Beim EnEfG kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 € fällig werden. Die anderen Gesetze kennen eigene Sanktionen — von Nachforderungen bis, im Extremfall, zu Betriebsauflagen. Meist wird es zusätzlich teuer, weil man Zahlen nachträglich rekonstruieren muss. Früh dran zu sein ist fast immer günstiger als nachzureichen.
Ich habe doch schon einen Energieberater — brauche ich das dann überhaupt?
Ja, das ergänzt sich. Wir ersetzen keine Beratung. Die Werkstätten übernehmen die wiederkehrende Fleißarbeit — Kennzahlen berechnen, Meldesätze ausfüllen, Nachweise sammeln. Ihr Berater bleibt für Strategie, Prüfung und die schwierigen Sonderfälle zuständig. Viele Berater nutzen solche Werkzeuge selbst.
Was heißt hier „souverän"?
Dass Ihre Daten bei Ihnen bleiben. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser — wie ein Taschenrechner, nicht wie eine Cloud. Wenn Sie zusätzlich die Chat-Hilfe nutzen, läuft die in unserem eigenen Rechenzentrum in Schleswig-Holstein, nicht bei einem US-Anbieter. Betriebsgeheimnisse wie Lastgänge und Auslastung verlassen Ihr Haus nicht.
Was kostet das?
Als Richtwert liegt die laufende Compliance bei etwa 1.200 – 2.400 € pro Standort und Jahr. Die einmalige Einrichtung (Onboarding) kommt je nach Aufwand separat hinzu — das ist der ehrliche Teil, den wir transparent ausweisen. Die 15-minütige Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Gilt das auch für mich als Colo-Mieter (meine IT steht im fremden Rechenzentrum)?
Ja. Ab 50 kW Anschlussleistung Ihrer IT im fremden Rechenzentrum treffen Sie eigene Informations- und Mitwirkungspflichten. Betreiber und Mieter teilen sich die Meldung — der Betreiber kennt das ganze Haus, Sie kennen Ihren Teil. EDDA hilft, beides sauber zusammenzuführen.
Muss ich technisches Vorwissen haben?
Nein. Die Werkstätten führen Sie Schritt für Schritt durch die Eingaben und erklären jedes Feld. Wo es hakt, hilft die Chat-Hilfe oder ein kurzes Gespräch mit uns. Sie brauchen Ihre Verbrauchszahlen — den Rest übersetzen wir.
Nächster Schritt

15 Minuten — und Sie wissen, was für Sie gilt.

Bringen Sie grob mit, was Sie haben: Rechenzentrum, große Gebäude, Notstrom, Produktion. Wir sagen Ihnen, welche Pflichten greifen und welche Sie vielleicht schon erfüllen — ohne Verkaufsdruck.